LED-Scheinwerfer angeschwitzt

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  • Hallo Gemeinde,

    heute dachte ich, mich trifft der Schlag... Als ich zu meinem Weißen kam und mir die Scheinwerfer anschaute, musste ich feststellen, dass diese von innen angeschwitzt sind. Bevor ich jedoch gleich zum [definition=1,0]FFH[/definition] geeilt bin, nahm ich einen Tipp aus unserer FB-Gruppe an und nahm mir das Handbuch ran. Auf Seite 67, siehe da, steht es wirklich:

    "Kondensation in Scheinwerfern und Leuchten

    Die Lampen der Außenbeleuchtung weisen Belüftungsöffnungen auf, um normale Änderungen des Luftdrucks zu kompensieren. Aufgrund dieser Konstruktion kann es zu Kondensation kommen. Tritt feuchte Luft über die Belüftungsöffnungen in die Scheinwerfer der Leuchten ein, kann sich bei niedrigen Temperaturen Kondensation bilden. Eine normale Kondensation kann zum leichten Beschlagen auf der Innenseite des Leuchten- oder Scheinwerferglases führen. Dieser leichte Beschlag löst sich bei normalem Betrieb über die Belüftungsöffnungen auf. Bei trockenem Wetter kann es bis zu 48 Stunden dauern, bis der Beschlag verschwindet.

    Beispiele für zulässige Kondensation sind:
    • Ein dünner Beschlag (keine Wasserschlieren, Tropfspuren oder
    große Tropfen)
    • Ein feiner Beschlag, der nicht mehr als 50% der Streulinse bedeckt.


    Beispiele für unzulässige Kondensation sind:
    • Wasseransammlung in der Lampe
    • Wasserschlieren, Tropfspuren oder große Tropfen auf der Innenseite der Streulinse


    Falls Sie unzulässige Kondensation feststellen, sollten Sie Ihr Fahrzeug von einem Vertragshändler überprüfen lassen."

    Wenn ich nun meine Scheinwerfer so anschaue, frage ich mich jedoch, sind die Kondensationen jetzt zulässig oder unzulässig? Was ist der Unterschied zwischen dünner Beschlag und Tropfspuren?

    Ist bei einem von euch dieses Phänomen schon einmal aufgetreten???

    Hier mal die Bilder, wie es bei mir aussieht:

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    XL Gruß

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

    Einmal editiert, zuletzt von HiddenBoat1716 (3. Februar 2018 um 23:57)

  • Zulässig ist es allemal, denn es ist ja keinerlei Feuchtigkeit im Lichtkegel.
    Was biste denn vor diesen Fotos gefahren, wann und wie lange? Ich würde sagen, dieser leichte Belag sollte sich nach einer guten Stunde Fahrt verdünnisieren. Mit Licht wohlgemerkkt denn die Seuergeräte "hinter" den [definition=77,0]LED[/definition]´s produzieren im Gegensatz zu den eigentlichen [definition=77,0]LED[/definition]´s schon Abwärme.

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  • Als ich es bemerkt hatte, bin ich ca. 45min mit Abblendlicht gefahren. Zuhause angekommen habe ich dann die Bilder gemacht.
    Heute früh war von dem Wasser jedoch nichts mehr zu sehen. Ich werde das weiter beobachten.

    XL Gruß

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  • Sollte normal sein, die Wiederstände der Leds Glühen ja förmlich und im Scheinfwerfer ensteht dadurch warme Luft. War bei meinen Xenons im Mk4 nicht anders.

  • Wiederstände der Leds Glühen ja förmlich


    Widerstände? Für Status-LEDs in kleinen Schaltungen wird das tatsächlich gemacht, aber im Auto wird üblicherweise mit PWM (Pulsweitenmodulation) gearbeitet, d.h. die LEDs werden quasi permanent ein und ausgeschaltet (bei Heckleuchten kann man manchmal ein leichtes Flackern sehen). LEDs erzeugen zwar wesentlich weniger Wärme als Halogenscheinwerfer (bei gleicher Lichtausbeute), aber sie erzeugen immer noch viel Wärme.
    Bei Halogenleuchten muss man aber lediglich aufpassen, dass die Umgebung keinen Schaden nimmt, der Lampe selbst macht die Temperatur nichts. Anders bei LEDs, dort sinkt die Lebensdauer mit steigender Temperatur drastisch. Daher ist die Kühlung der LEDs selbst sehr wichtig. Deswegen haben LED-Leuchtmittel ab einer gewissen Leistung stets Kühlkörper, egal ob im Scheinwerfer oder zur Innen- und Außenbeleuchtung von Gebäuden.

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