Nicht mehr angesprungen...Batterie platt...!

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  • Hallo zusammen,

    wollte nur mal kurz berichten zur allgemeinen Info.

    Mein Mondi ist Bj. 10/14 und hat jetzt 23000km auf der Uhr.

    Angefangen hat es vor ein paar Wochen das ich ganz normal starten wollte und er dann quasi nur mal kurz gedreht hat und ist dann erst gar nicht angegangen. Dann war wieder für min. zwei drei Wochen ruhe und alles normal....dann das gleiche nochmal....und jetzt am letzten WE ging dann gar nichts mehr. Batterie war komplett platt. Habe dann über mehrere Stunden ein Ladegerät drangehangen und war dann gestern bei Ford um auf Garantie eine neue Batterie zu bekommen ( die hat er noch bis 10/17 ).

    Dann kam echt wieder das typische Ford Geschisse.....Ohhhh Batterie auf Garantie tauschen ist eines der schlimmsten Garantie Sachen um bei Ford durch zu bekommen...!!!

    Die haben auf anhieb manuell gemessen und festgestellt das die Batterie hinüber ist...reicht aber für Ford nicht aus. Es muss natürlich der Tester dran. Da gibt es einen speziellen Batterietester der zeitgleich zu dem Tester im Auto an die Batterie angeklemmt wird und dann wir laut Tester die Prüfung durchgeführt.....und nur dann wenn dieser Batterietester sagt das die Batterie defekt ist druckt dieser einen Code aus der dann in den Tester im Auto eingegeben werden kann um von Ford die Freigabe zu bekommen eine neue Batterie einzubauen.

    War echt der Knaller....zum Glück war dieses Gerät auf meiner Seite und hat auch zweifelsfrei angezeigt das die Batterie defekt war. Der Händler meinte er würde sich gleich sofort eine Flasche Wein aufmachen...das hätte so "schnell" noch bei keinem gehabt.

    Fazit:

    Ich habe geschlagene 3 Stunden in der Werkstatt verbracht nur um eine neue Batterie zu bekommen.

    Mal davon abgesehen das diese meines Erachtens nicht nach zwei Jahren oder bzw. 23tkm schon defekt sein darf.


    Ford....die tun was...!!!


    Gruß
    Jumpkat

    • Offizieller Beitrag

    Naja, Kfz-Batterien sind nicht mehr das, was sie früher mal waren. Auch hier hat die "Zukunft" Einzug gehalten, wenn auch nicht ganz so extrem, wie im Rest des Wagens :grinning_squinting_face:

    Bzgl. des Verfahrens der Prüfung habe ich mich auch schon mal innerlich aufgeregt. Früher hat die Werkstatt sich ein defektes Teil angesehen bzw. identifiziert, eingereicht und gut war´s.
    Heute gibt Köln, bzw. die USA definierte Wege vor, von denen nicht abgewichen werden darf, wenn es sich um einen eventuellen Garantiefall handelt - für den Halter zwar zum :nauseated_face: , aber das hat man sicherlich wieder denen zu verdanken, die immer alles kostenlos bekommen und ersetzt haben möchten...

    Sobald der Wagen aus der Garantie raus ist, hat der Händler bzw. die Werkstatt wieder alle bekannten und möglichen Wege offen, um etwas zu prüfen, reparieren, tauschen etc...

  • Die haben auf anhieb manuell gemessen und festgestellt das die Batterie hinüber ist...reicht aber für Ford nicht aus. Es muss natürlich der Tester dran. Da gibt es einen speziellen Batterietester der zeitgleich zu dem Tester im Auto an die Batterie angeklemmt wird und dann wir laut Tester die Prüfung durchgeführt.....und nur dann wenn dieser Batterietester sagt das die Batterie defekt ist druckt dieser einen Code aus der dann in den Tester im Auto eingegeben werden kann um von Ford die Freigabe zu bekommen eine neue Batterie einzubauen.

    Hallo,

    nachdem ich das Thema hier ja schon mal angerissen habe, nun wohl mal etwas ausführlicher zu dem Thema.

    Zur Vorgeschichte: Ich fahre den 2l [definition=104,0]TDCI[/definition] mit einer Standheizung, verbaut wurde eine 70Ah Batterie.
    Fahrzeug ist Bj 06/2015
    Mittlerweile die dritte Batterie, das zweite PowerManagementModul, beide Sensoren der Batterie getauscht, neue Software überall drauf, nun wird noch die Lichtmaschine getauscht.
    Das wird dann Nachbesserung Nummer 4 an diesem Problem.

    Zur Vorgehensweise Deines [definition=1,0]FFH[/definition] kann ich sagen: korrekt
    Nur wenn das spezielle Testgerät der Werkstatt den Code ausspuckt kann der [definition=1,0]FFH[/definition] den Garantiefall beantragen.

    Neue Batterie wird Dir nicht lange den Erfolg bescheren. Folgende Problematik schlägt hier gnadenlos zu. Die Batterieladung wird von o.g. Modul bestimmt. Es gibt einen Sensor der misst die verfügbare Batteriekapazität und einen Sensor welcher zum einen die entnommene Leistung aus der Batterie misst und auch die in die Batterie geladene Leistung.
    Den Rest bestimmt amerikanische Software.
    Laut Ford wird die Batterie bis max. 85% ihrer Nennleistung geladen um Spitzen abfangen zu können. (welche Spitzen eigentlich, Spannungsspitzen werden mit Varistoren oder Z-Dioden abgefangen/begrenzt)
    Daraus ergib sich hier eine maximal verfügbare Leistung der Batterie von 60Ah. Wenn mir früher einer gesagt hätte in einem Diesel und das mit Standheizung ist eine 60Ah Batterie verbaut, dem hätten alle den berühmten Finger an die Stirn ...
    Nun kommt dazu, dass unsere Fahrzeuge Unmengen von elektrischen Verbrauchern haben welche laut Ford, vorrangig mit Leistung also Strom bedient werden, was übrig ist steht dann der Ladung zur Verfügung.
    Nach Rücksprache mit einem Ing. welcher in der Batterieentwicklung arbeitet, geht eine Bleibatterie welche permanent nur bis 85% geladen wird über kurz oder lang in die Knie, also Schrott.
    Wenn Man eine neue, vorschriftsmässig geladene Batterie verbaut, hat man eine Weile Ruhe, bis die Reserve eben aufgebraucht ist und die Regelschleife ihren Unfug treibt.

    Ich habe das ganze nur sehr zeitig bemerkt da hier zum einen Start/Stop nicht mehr funktionierte und mehrfach die Meldung "Satndheizung nicht gestartet, Batterieladezustand zu gering" angezeigt wurde.
    Selbst nach einer Fahrstrecke von 200km war die Batterie nicht wieder auf normalem Ladezustand.

    Das Problem scheint also im gesamten Energiemanagement des Fahrzeuges zu liegen.
    Einzige Abhilfe derzeit, gelegentlich mal eine Ladegerät an die Batterie und vernünftig durchladen.
    Im Jahr 2016 eine traurige Erscheinung, wie früher in den 90ern als man das im Winter regelmässig machen sollte um die Batterien zu schonen.

  • Das Problem scheint also im gesamten Energiemanagement des Fahrzeuges zu liegen.

    Eine schöne Bescherung!!
    Vor allem wenn man eher Kurzstrecken fährt. Bei mir war es gestern auch soweit. Am Morgen nach 2 Tagen Stillstand startete der Wagen wie eine alte Diesellokomotive. Ging aber an. Allerdings blieben die Instrumente 2 Sekunden Dunkel. Die Sprache war plötzlich auf Englisch und das Telefon wurde nicht mehr erkannt. Am Abend fuhr ich zur Werkstatt und lies die Batterie überprüfen. Die Diagnose schien eindeutig, denn sie wurde unaufgefordert gewechselt. Nach einer Laufleistung von 10‘000km und einer Einsatzzeit von 11 Monaten… Immerhin lade ich die Batterie ca. alle 3 Monate mal nach. Wie ich hier aber lese, offensichtlich zu wenig…
    Ist diese 85% Ladegeschichte nur bei Ford so dämlich? Die Frage stellt sich deshalb weil ja eigentlich ein Hersteller nicht freiwillig seine Pannenstatistik hochschrauben möchte. Wäre ja eine Art Selbstkastration, oder nicht?

    Ich habe zuhause die neue Batterie jedenfalls gleich ans Ladegerät angeschlossen. Sie war nicht wirklich voll. Wollte eigentlich noch das Herstellungsdatum anschauen. Seitlich oben ist ein ziemlich langer Code ins Plastik eingeschweisst. Ist da vielleicht das Datum codiert oder ist es immer noch auf dem Minuspol eingestanzt? Dafür müsste ich sie wohl ausbauen da man nicht wirklich auf den Pol sieht. Es handelt sich um eine Varta- Batterie von Ford (Bid angehängt).

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