Fazit 3 Jahre 2x Mondeo MK5 - Leasingende

  • - Lackdicke/-Qualität: blamabel. Mir ist eine Katze aufs Auto gesprungen, deren Krallen Kratzer bis auf die Grundierung hinterlassen haben. Ich kenne die Katze und sie hat bereits mehrere meiner Fahrzeuge besucht, niemals mit solchen Ergebnissen.

    Sehe ich richtig, du hast einen schwarzen Mondeo?

    Dann ist die Erklärung ziemlich einfach: Ford hat beim Schwarz mal wieder den Rotstift angesetzt. Früher hatte das Schwarz eine schützende Klarlackschicht - heute nicht mehr.

    Mein Lackierer hat mir damals massiv vom Schwarz aus dem Grunde abgeraten. Er hätte zwar einen Vorteil davon weil ich dann ständig da wäre, allerdings würde ich damit langfristig nicht glücklich werden.

  • Dass die Lackdicke sich stetig reduziert, nicht nur bei Ford, ist mir bewusst. Dass kein Klarlack verwendet wird, halte ich bei einem Lack auf Wasserbasis aber für sehr unwahrscheinlich ;) wird nur sicher auch immer weniger und der Schutz entsprechend auch.

  • Dass kein Klarlack verwendet wird, halte ich bei einem Lack auf Wasserbasis aber für sehr unwahrscheinlich

    Ich habe ja nicht gesagt, dass keiner verwendet wird ;-)

    Es ist nur kein 2-Schicht-Lack mehr, wie z.B. beim MK4. Und leider hat sowas dann den Nachteil, dass die Oberfläche empfindlicher wird, was man bei Schwarz nun mal schneller sieht, als bei anderen Farben.

  • ich hatte vor vielen Jahren ein Ford Probe in Rot und er der Lack war auf Wasserbasis.


    Nach drei Jahren wegen der UV-Strahlen war das Auto nicht mehr Rot sondern weiß / Rot


    Das Auto konnte man so nicht mehr verkaufen ...


    Für viel Geld aufbereiten lassen dann hat er einigermaßen wieder gut ausgesehen aber der arme Käufer hat bestimmt nach 3-4 Monaten genau das gleiche Problem gehabt


    Habe bis heute ein schlechtes Gewissen deswegen

  • Der Schwarz Mica ist einfach nur allgemein ein sehr weicher Lack. Hat den Vorteil, das man Kratzer schnell auch raus poliert bekommt. Die Empfindlichkeit des Lackes allgemein ist im Vergleich zu anderen Lacken „gleich“. Habe genauso viele/wenig Lackschäden wie bei verschiedenen Marken vorher.

  • Sehe ich richtig, du hast einen schwarzen Mondeo?

    Dann ist die Erklärung ziemlich einfach: Ford hat beim Schwarz mal wieder den Rotstift angesetzt. Früher hatte das Schwarz eine schützende Klarlackschicht - heute nicht mehr.

    Mein Lackierer hat mir damals massiv vom Schwarz aus dem Grunde abgeraten. Er hätte zwar einen Vorteil davon weil ich dann ständig da wäre, allerdings würde ich damit langfristig nicht glücklich werden.


    Da hast du aber eine Fehlinfo, denn es ist genau umgekehrt. Bis in die 90er gab es noch viele Unilacke, bei denen die Farbschicht gleichzeitig die oberste Lackschicht ist. Sieht man gut beim (maschinellen) Polieren, wenn der Polierschwamm die Farbe annimmt. Heute gibt es das nicht mehr (zumindest nicht bei Ford, mir ist aber auch kein anderer Hersteller bekannt der das noch macht), aus Gründen einheitlicher Prozesse und entsprechender Langzeitstabilität (siehe das oben schon beschriebene Problem der auskreidenden Farben - gibt es nicht mehr, seit alle Farben eine Klarlackschicht erhalten).


    Beim Mondeo gibt es einzelne Farben, die eine zusätzliche Lackschicht für einen stärkeren Metalliceffekt erhalten, zum Beispiel arktisweiß. Das sieht man i.d.R. aber beim Blick in die Preisliste.

  • Ruby-Rot ist vom Lackaufbau normal, d.h. besteht aus Basis- und Klarlack. Was diese Farbe besonders (und etwas aufwändiger) macht, ist ein rot getönter Klarlack anstelle des normalen, komplett transparenten.

  • Zum Thema Langzeitqualität: ich bin früher auch BMW gefahren (E 34, E 39 und E 46). Ich habe einigen Ärger damit gehabt. Ein Fünfer war nach 200000 km fertig...

    Dann bekam ich den ersten Focus als Firmenwagen. 250000 km ohne Probleme! Der Focus 2 lief danach auch 250000 km. Genau bei dem km Stand war das Schwungrad hin. Ansonsten: lief immer!

    Das hat mich damals von Ford überzeugt. Hab mittlerweile den sechsten Mondeo und vermisse kein Premium Hokuspokus 😂

  • ...bei mir tatsächlich das Gegenteil, meinen E39 530i habe ich mit ca. 240tkm abgegeben, da waren locker noch mal 150tkm drin. Kann man vielleicht auch alles nicht pauschalisieren, jedes Fahrzeug ist anders. Natürlich wäre ich froh wenn der Mondeo eine solche Laufleistung erreicht.

  • Mein erster XF (x250 von 2012) hatte übrigens noch den Mondeo MK3 Spiegelverstellschalter um die elektrische Lenksäule zu bedienen.. Das war aber auch das einzige Ford Teil das ich damals noch gefunden hatte. Der neue (aktuelle) XF x260 ist hingegen auch im Innenraum Ford-frei. Und ja.. auch da denke ich müssen sie im Innenraum noch ein wenig nachlegen um an die Materialien eines Bayern aufzuschließen.

    @Marcus Wenn ich Dich richtig Verstanden habe, bist Du quasi froh sind in Deinen Jaguars keine Fordteile mehr Verbaut.

    Von 2002 - 2008 Fuhr ich einen Jaguar X-Type (dieser Basiert ja auf dem Ford Mondeo), 2.5L V6 AWD, Autom, in dieser Zeit legte ich mit dem Auto 200000km zurück, vorallem Autobahn.

    Zu dieser Zeit hatte Ford noch die Regie über Jaguar und das Teile aus dem Fordregal im X-Type Verbaut waren, damit hatte ich keine Probleme, sowie ich auch sonst mit diesem X-Type keine Probleme hatte.


    2008 Übernahm ja ATA Jaguar und die mussten am X-Typ 90% erneuern, warum auch immer.

    Erschreckend für mich in dem Zusammenhang..es wurde nichts verbessert, sondern verschlechtert!


    2008 wechselte ich von meinem X-Type auf einen neuen X-Type 2.2L Diesel mit Frontantrieb, Autom. in der Sovereign Ausstattung.

    Benutzte den Wagen täglich zur Arbeit und zurück, 60km hin und 60km zurück, Autobahn und natürlich am Wochenende.


    -Kurz vor erstem Service, Auto fäng an auf Hauptstrasse bei Tempo 50, 60 an zu bocken, (auf Autobahn nicht).

    Wurde vom FJH mit Dieselzusatz bei jedem Service gelöst, was eigentlich keine Lösung für die verstopften Ventile ist. Problem konnte nie zur Zufrfiedenheit gelöst werden!

    -Türverriegelung defekt

    -Totalausfall Radio, CD, Freisprech, Navi, nichts ging mehr. Kurz bevor ich zum FJH ging Funktionierte wie von Zauberhand alles wieder!(haee)

    -Zwei Mal Ausfall des Abgasrückführventil, brachte die Karre im Notprogramm nach Hause und zum FJH.

    -Lautsprecher defekt

    -Vordere Radlager defekt

    -Linker Xenon Scheinwerfer defekt

    -Kurz darauf Rechter Xenon Scheinwerfer defekt

    -Klimaanlage defekt

    -Zwei Mal Liegengeblieben wegen defektem Kühlwasserschlauch (bin ja hier in der Schweiz seit ich den Führerausweis habe TCS Mitglied, benötigt habe ich aber diese erst als ich Jaguar Fuhr)

    -Durchgesessenen Fahrerledersitz

    -Und noch weitere ärgerliche defekte


    2017 gab ich den Defektblechhaufen (Sorry, aber der X-Type verrursachte bei mir sehr viel Frust und Ärger) mit wieder 200000km in Zahlung für meinen jetztigen Mondeo Titanium 2L 240PS.

    Von einem 80000 SFR. Auto und wenn noch Jaguar drauf steht sowie vom Service habe ich einfach andere erwartungen als mir zuteil wurde!!!


    Mit dem Mondeo bin ich nun Happy, freue mich jeden Tag diesen zu Fahren, und mit diesem hab ich jetzt in zwei Jahren fast 70000km zurück gelegt und ausser für Service hat der FFH nie zu besicht bekommen.


    Also Markus, ich hoffe inständig das Du mit Deinen Jaguars mehr Glück hast und mit ihnen zufrieden bist, das meine ich ganz ehrlich. Ich war es mit dem letzten nicht.


    Ist einfach mein Erfahrungbericht mit der Marke Jaguar,einmal mit Ford und einmal mit ATA als Inhaber.


    Grüsse aus der Schweiz, Marcel


www.autodoc.de