Zweimassenschwungrad bei Powershift vorhanden ja oder nein??

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    • Zweimassenschwungrad bei Powershift vorhanden ja oder nein??

      Hallo euch allen,

      Es geht um mein Problem mit den sporadischen Vibrationen. Ich bin in der Hinsicht absoluter Laie und versuche mir gerade selbst davon ein Bild zu machen wie das Powershift bzw. die Doppelkupplung arbeitet und wie das Drehmoment vom Motor zu den Rädern weitergeleitet wird. Ferner versuche ich nachzuvollziehen wo genau Vibrationen entstehen und wie diese mit ins Getriebe bis hin zu den Rädern weitergeleitet werden. Mittlerweile scheint auch der FFH erkannt zu haben das hier das Problem zu finden ist.

      Frage an die Profis. Ist beim Mondeo MK5 und Powershiftgetriebe, Motorseitig ein Zweimassenschwungrad wegen dem Dieselmotor verbaut oder werkelt da nur ein normales Schwungrad?

      Im Werkstattbuch steht was von einem ZMS, der FFH meint aber das kein ZMS bei einem Powershiftgetriebe verbaut wurde und die Schwingungsdämpfer in der Doppelkupplung für die Absorbation der Motor/Kolbenschwingungen (Rotationsunwucht) zuständig wären. Ich meine das das nur beim Mondeo MK4 so war und es da immer wieder Probleme gab.

      So wie sich das aber im Ford Werkstatthandbuch liest wurde beim Mondeo MK5 die Kupplungseinheit, wegen den beim Mondeo MK4 bekannten Powershiftproblemen, verändert.

      Statt eines Nassgelagerten Torsionsschwingungsdämpfer wie es beim MK4 vorhanden war soll beim Mondeo MK5 nun ein trockene externen Doppelschwingungsdämpfereinheit die Rotationsunwucht ausgleichen und weniger anfällig sein. Was für mich bedeutet das der Doppelschwingungsdämpfer nun im Zweimassenschwungrad vorhanden ist. Das vom Motor erzeugte Drehmoment wird über den fahrseitigen Flanch über den Doppelschwingungsdämpfer durch die Zahnwellenaufnahme zum Getriebe hin eingeleitet.

      Wäre somit hier das Problem zu finden? Das hieße ja das es erneut wie beim MK4 schon geschehen, beim Biturbo ebenfalls mit Problemen wegen dem hohen Drehmoment (450NM) und der Motorleistung zu rechnen ist.
      :thumbsup: Nur wer sein eigenen Weg geht, kann nicht Überholt werden :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mitoma ()

    • Gab es schon immer bei beiden Mondeo Modelle (Mk4 und MK5) Zweimassenschwungräder?

      Das heißt das ZMS sowie als auch die Doppelkupplung haben Schwingungsdämpfende Elemente die Rotationsunwuchten elemenieren sollen?!

      Bei mir scheint es tatsächlich zu sein das diese sogenannten vom Motor erzeugte Rotationsunwuchten bei mir die Sporadischen Vibrationen verursachen und diese sich dann über die Lenksäule zum Lenkrad bzw. Karosserievorbau (Resonancekörper) bis in den Innenraum übertragen.

      Bisher habe ich die Vibrationen immer nur mit der Geschwindigkeit in Verbindung gebracht. Die Drehzahl scheint jedoch damit mehr zu tun zu haben. Im niedrigen Bereich bis ca. 2500 RPM sind die Vibrationen deutlich spürbar und im Geschwindigkeitsbereich bis 60 Kmh anhand Taumeln merkbar, so als wäre ein Rad lose. Ab 80 bis 170 Kmh merkt man dann Stärkere indirekte Vibrationen im Schubbetrieb spürbar, die sich aber auch in der Intensität ändern und das von jetzt auf gleich. Das geht immer so im Wechsel. Mal fährt das Auto absolut ruhig dann treten die oben beschriebenen Symptome mal schwach mal stark plötzlich auf. Es fühlt sich oft so an als wären die Tripodengelenke defekt nur dumpfer. Dabei Laufen/Rollen und Bremsen die Räder absolut rund ohne das diese Vibrieren, was man im Lenkrad ja sonst am direkten Schlagen merken würde. Das ist echt der Wahnsinn, so was habe ich noch mit keinem Auto gehabt und das geht jetzt so schon seit Oktober 2017. Mir fällt jedoch auf das bisher alle Ford Mechaniker und auch Meister in der Sache sehr (zu sehr) schweigsam sind, was meine Neugierde nur noch verstärkt. Mir erweckt sich der Eindruck als versucht man was zu verheimlichen oder will was absichtlich über den Garantieablauf bringen und Zeit schinden.

      Zumindest das habe ich wohl jetzt durchbrochen. Der nächste Weg wäre der Anwalt gewesen.

      Der Mechaniker meinte nur das Ford in wenigen Tagen nach der Öl Analyse ein Reperaturweg vorgibt oder gar selbst ein Techniker schickt und sich das Auto mit dem Problem anschaut.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Mitoma ()

    • Ein defektes ZMS merkst du deutlich im Stand. Zuerst nur im Stand bis ca 2300 U/min und wenn es stärker verschleißt auch beim Fahren. Ich kenne defekte ZMS und das Verhalten nur von Schaltgetrieben.

      Geb mal im Stand Vollgas und lass das Gaspedal dann schlagartig los.
      Wenn die Drehzahl nach loslassen des Pedals kurzzeitig bis unter 600 - 650 Umdrehungen abfällt und das Auto dabei vibriert, dann kann es tatsächlich das ZMS sein.
      Filme mal deinen Drehzahlmesser dabei und lade mal bei YT hoch.
    • Beim Schaltgetriebe lässt sich das schön testen. Rückwärts anfahren, dann während dem Rollen Vorwärtsgang rein und gegen die Kupplung rollen lassen. Dann merkt man bei einem intakten ZMS wie der Wagen weich gegen die Federn drückt.
      Geht beim Automatik so nicht. Wie man es da ausprobiert? Keine Ahnung. Dafür braucht man wohl Erfahrungen.

      ZMS und Doppelkupplungsgetriebe scheint Standard zu sein.

      m.ebay.de/itm/1-SACHS-Schwungr…altgetriebe-/152506867895

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sebastian_Undercover ()

    • Mike, da mußt du hin, diese Jungs finden den Fehler :thumbup:
      Theorie ist, wenn man weiß, wie es funktionieren soll, aber es geht trotzdem nicht.
      Praxis ist, wenn es funktioniert, aber keiner weiß, warum.
      Bei uns ist beides vereint: Nichts geht, und keiner weiß warum. 8o
    • Ich habe im Internet was nettes gefunden die meine Fragen wohl nahezu beantworten.

      Es kann also am Getriebeöl (Ölalterung, verbrauchte Aditive) oder an der Doppelkupplung (Rupfschwingungen) oder am ZMS (Rotationsunwucht) liegen.

      An sich sehr Interessant was für eine aufwändige Technologie dahintersteckt damit unsere Fahrzeuge Vibrationsarm laufen. Andererseits echt Nervig wenn die Technologie versagt bzw. defekt ist.

      Scheint wohl auch für Mechaniker nicht alltäglich zu sein.
      Dateien
      • luk_dr_reik.pdf

        (592,84 kB, 11 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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    • Um mal diese beiden Fragen zu benatworten:

      Mitoma schrieb:

      Frage an die Profis. Ist beim Mondeo MK5 und Powershiftgetriebe, Motorseitig ein Zweimassenschwungrad wegen dem Dieselmotor verbaut oder werkelt da nur ein normales Schwungrad?
      Im MK5 ist beim Powershift auch ein ZMS verbaut. Das Kupplungselement läuft nass im Getriebeöl, deswegen auch das Tauschintervall des Öls.

      Mitoma schrieb:

      Gab es schon immer bei beiden Mondeo Modelle (Mk4 und MK5) Zweimassenschwungräder?
      Jup, gab es. Immer in Verbindung mit dem PS-Getriebe.

      Der Aufbau des Antriebsstranges ist (bezogen auf das PS und simpel gesehen) gleich. Nur die Getriebegeneration ist beim MK5 logischerweise neuer und verändert. Der Aufbau des ZMS und der Kupplungseinheit ist gleich geblieben.
    • So und heute hat es erneut laut und Krachend Knack gemacht. Seit dem nur noch Vibrationen zudem nun auch jedes mal beim Bremsen kurz vorm Stillstand ein Klacken was aus dem Getriebe herkommt sowie ab und an ein Zirtschen als wenn ein Radlager Quitscht.

      Ich habe in einer Ruhigen Neubaustrasse mal ein Video davon gemacht. Ab ca. Minute 1:10 hört man die Geräusche.

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