MK5 Finanzieren

    • Klar es reizt halt erstmal, etwas werksneues zu haben, das man dann von Anfang an kennt. Aber sobald die ersten Kratzer und Steinschläge kommen, ärgert es einen jedes Mal fast zu Tode! Bei einem Gebrauchtwagen fehlt schon das eine oder andere Krümelchen Lack. Damit lebt man dann von Beginn an ruhiger. Wollte ich nur mal so sagen, um dir die Entscheidung für einen guten Gebrauchten etwas zu erleichtern.
    • Um ganz ehrlich zu sein: Der Mk V ist das Nächste was ich bisher an einem Neuwagen hatte... ein Leasingrückläufer, 2 Jahre und drei Monate alt, 65.000 auf der Uhr, achtfach bereift und von MEINEM Händler, für unter 20.000€.

      Davor immer Vier- Viereinhalbjährige mit zwischen 100.000 und 150.000km auf der Uhr... kosteten zwischen 8.000 und 9.900€ und mein Mk III (148.000, 5 Jahre alt und ca. 8.900€ achtfach bereift) hat mir sechs Jahre und 230.000km treu und brav gedient. Nur als weitere Denkanstöße, wir wollen ja, dass Du glücklich wirst.
    • Da bin ich nicht eurer Meinung.
      Auch ein Neufahrzeug kann sich lohnen.
      Mit Angaben wie "ich habe nur 20000€" bezahlt oder "nach kauf direkt 20000€ Wertverlust" kann doch kein Mesch was mit anfangen da alle Fahrzeuge ja unterschiedliche Grund bzw Ausstattungspreise haben.
      Wenn ich z.B für einen neuen MK5 nach Abzug aller Rabatte und Verhandlungen 30.000€ bezahlen muss und ein gleicher Jahreswagen mit 30.000km auf der Uhr 26.000 kostet würde ich immer den neuen kaufen.
    • Ich denke wir sprechen hier schon von einem Kombi und zumindest mit der Austattung Titanium. Noch a paar Packete dazu oder weitere Bereifung und schon sind wir bei der € 40.000 Schallmauer gelandet!

      Wie man merkt ich vertrete für eine Privatperson auch die Gebrauchtwagenvariante. Da bekommt man schon ein sehr schönes Fahrzeug nach ca. zwei Jahren mit einer guten Austattung. Bis jetzt bin ich mit der Variante nicht schlecht gefahren - ich hoffe das bleibt weiterhin so! ;)

      Schöne Grüße aus Kärnten
      Marco

      p.s. Zur ursprünglichen Frage: Bitte immer nur leistbare Fahrzeuge kaufen, welche man sich auch erhalten kann. Bei aller liebe zu unseren Fahrzeugen, bleiben diese trotzdem nur ein Gebrauchsgegenstand!
    • aced schrieb:

      Ich denke wir sprechen hier schon von einem Kombi und zumindest mit der Austattung Titanium. Noch a paar Packete dazu oder weitere Bereifung und schon sind wir bei der € 40.000


      Schallmauer gelandet!
      p.s. Zur ursprünglichen Frage: Bitte immer nur leistbare Fahrzeuge kaufen, welche man sich auch erhalten kann. Bei aller liebe zu unseren Fahrzeugen, bleiben diese trotzdem nur ein Gebrauchsgegenstand!
      Naja, also Turnier, 1.5 Eco, Automatik, und 3 "Technik-Packeten" womit schon sehr gut unterwegs bist, und irgendein Metallic-Lack kriegst den neu für ca. 32000. Kommt aufs Verhandlungsgeschick und natürlich auch aufs Autohaus drauf an.

      Ansonsten Zustimmung
    • Man findet ohne Nachfragen online Angebote mit 30% Rabatt
      sprich MK5,Titanium, Powershift, Tunier, Diesel 150PS, Metalic Farbe nach Wunsch, Buiness 2, Desigen 2, incl Überführung 29.120€
      Listenpreis laut Ford 40.645 ohne Überführung
      und nein kein RE Import.
    • Sehe ich auch Österreich nicht so einfach und eine Maschine unter 2 Liter würde ich persönlich auch nicht nehmen. Zwar sind logischerweise die Anschaffungskosten günstiger jedoch kann die Erhaltung teurer werden. Aber wie gesagt, das ist ja nur meine Meinung und muss auf keinen Fall der Weisheit letzter Schluss sein! :)
      Dateien
    • Zum Thema Neuwagen: ich bin ein Freund der langen Preislisten, aus denen man sich die Kombination heraussuchen kann, die man möchte. Und die Vorfreude zwischen Bestellung und Lieferung - um dann "als erster in den Sitz zu furzen" (etwas vulgär, aber ich mag den Spruch). Ich weiß, ein sehr deutsches Phänomen, das international weitgehend unbekannt ist, aber ich stehe dazu :) Wenn man den Preisunterschied zwischen Neuwagen (zu guten Konditionen, warum nicht auch über Vermittler) und Jahreswagen mal anschaut ist das auch nicht die Welt und dafür bekommt man genau was man möchte. Ich hätte vielleicht 5000 Euro sparen können, aber nicht genau die Ausstattungskombination bekommen. Das sind weniger als 10% des Bruttolistenpreises.
      Wenn man nicht (wie ich) nach dem Grundsatz handelt "haben ist besser als brauchen", dann kauft man bei Jahreswagen oft Ausstattung mit, die man selbst nicht gewählt hätte. Das schmälert dann wieder die Einsparung gegenüber dem Neuwagen.

      Zum Thema Finanzierung: ich würde eine Auto-Finanzierung generell nur als Arbitrage-Geschäft bei gleichzeitiger Liquiditätssicherung in Betracht ziehen. Das geht aber maximal mit 1-2% Jahreszins. Rechnungen wie "4% Zinsen, an der Börse bekomme ich 8%" sind hoch spekulativ und können leicht in die Hose gehen. Finanzieren im Sinne von "die Gesamtbilanz aus Vermögen (bitte keine Sachwerte wie Immobilien oder Fahrzeuge einrechnen) und Krediten ist negativ" halte ich bei Autos für eine ganz schlechte Idee. Zumal man für Neuwagen oft sehr attraktive Kredite bekommt, wobei die Anschlussfinanzierung dann wesentlich teurer wird. Der Verkäufer im Autohaus sagt dann "das ist doch Quatsch die hohen Zinsen zu zahlen, nehmen Sie den Restwert des Autos doch als Anzahlung für ein Neues" - und zack ist man in einer Spirale aus der man nicht mehr herauskommt.

      Ich bin persönlich ein großer Freund von Liquidität, weil man so einfach mit mehr Gelassenheit durch's Leben gehen kann. Ein Kredit bedeutet immer Abhängigkeit - es gibt sehr viele Menschen, die eine Arbeit machen, für die sie keine Begeisterung haben. Einfach nur, weil sie dafür bezahlt werden. Wenn man jetzt zum Beispiel noch Kredite bedienen muss, dann ist die Hürde für eine Veränderung schon viel höher, einfach weil man sich keinen Einkommensausfall leisten kann.
      An ein tolles Auto gewöhnt man sich nach kurzer Zeit - danach hat man nur noch die Last der Kosten. Man muss da irgendwo einen guten Mittelweg finden, aber ich finde eine "finanzielle Freiheit" sehr erstrebenswert (nicht zu verwechseln mit Reichtum, einfach nur Unabhängigkeit von anderen). Ich habe aktuell nicht das Ziel früher in Rente zu gehen (gut, ich bin da auch noch sehr weit weg), aber wenn man zur Arbeit geht weil man es möchte und nicht weil man es muss, bedeutet eine ganz andere Lebensqualität. Oft sieht man das bei Unternehmern, die mit 50 schon ausgesorgt haben, aber mit 80 immer noch ein bisschen was machen, weil es ihnen soviel Spaß macht.
    • 5000 € sind ein schöner Familienurlaub. Das Spar ich mir gerne für diesen auf.

      In meinem Fall war der Neupreis für den großen Autovermieter 45000 €. Gekauft habe ich meinen für ca. 28500 €.

      Für mich ist es schon ein Unterschied ob ich 45t € Schulden habe oder 30t €

      15000 € die ich ins Haus stecken kann, das verliert nämlich nicht seinen kompletten Wert nach 8 Jahren...
      FORD - Fahren Ohne Richtigen Durchzug :P
    • Tja das zeichnet uns Menschen halt aus
      Wir sind alles Indiuvidialisten jeder "tickt" halt anders und legt seine Prioritäten in eine ander Richtung und das ist auch gut so.
      Aus diesem Grunde gibt es zum Glück nicht "die Lösung"sondern die Zubehörliste :)
    • @Sebastian Jetzt vergleichst du aber Bruttolistenpreis mit Jahreswagenpreis. Wenn wir mal 25% abziehen, was in etwa erreichbar sein sollte, dann sind wir bei knapp 5000 Euro Ersparnis. Wie du schon sagst, immer noch eine Menge Geld, aber nicht soviel, dass ein Neuwagen "völlig außer Reichweite ist".

      Nicht falsch verstehen, ein gebrauchtes Auto ist eine äußerst sinnvolle Entscheidung, denn jeder gesparte Euro hilft bei der Reduzierung der Abhängigkeiten. Aber wer "eigentlich einen Neuwagen will", aber davon Abstand nimmt, weil "alle sagen das kann man als Privatmann nicht machen" - dem rate ich sich das mal genau durchzurechnen.
    • Sebastian schrieb:

      In meinem Fall war der Neupreis für den großen Autovermieter 45000 €. Gekauft habe ich meinen für ca. 28500 €.
      Hätte ich den Wagen selbst konfiguriert dann wären noch das ACC , der 210 PS Diesel mit Powershift und natürlich die Ledermassagesitze auf die 46000 € oben drauf gekommen. Dann wäre der Wagen bei weit über 50000 € angekommen. Konfiguriert habe ich ihn damals mal probehalber und da war ich bei 54000 €. Im Internet gibt es ja bei einigen Anbietern auch die Möglichkeit nochmals 8000 € zu sparen. Sind wir wieder bei 46000 €. Und das ist für einen Durchschnittsverdiener glaube ich fernab der Realität, außer man spart ewig lange und kann sich sonst nicht mehr viel leisten...

      Natürlich kann sich ein Neuwagen lohnen, den Mondeo gibts glaube schon für 23000 €. (Da muss der Motor glaube ich noch mit dem Kickstarter gestartet werden (lol) .) Da lohnt es schon eher den neu zu kaufen. Aber dann ist mir ein Gebrauchter mit ordentlich Ausstattung lieber wie ein Neuer ohne sämtlichen Schnickschnack.

      Aber es muss ja Neuwagenkäufer geben sonst hätten die Gebrauchtwagenfahrer ja keinen fahrbaren Untersatz... :D
      FORD - Fahren Ohne Richtigen Durchzug :P
    • Ich denke es ist ja richtig, dass viele von uns viele Optionen darstellen. Jeder muss nach seiner Lebenssituation handeln und da kann die Entscheidung entsprechend unterschiedlich ausfallen...

      Beim Gebrauchten, egal ob jetzt als Leasingrückläufer aus einem Fahrzeugpool oder als Gebrauchtwagen, den der Händler mal neu verkaufte, bleiben die zwei Punkte:
      • Ich muss den nehmen, der dasteht. Genau so wie er ist. Hat der was nicht, das ich gewollt hätte... je nachdem was man für ein Typ ist. Der Eine freut sich über den Preis und hält das 6 oder 8 Jahre durch, sagt am Ende: 'Hab das nie vermisst und was war ich seinerzeit scharf drauf - gut dass es so nicht gekommen ist.' Der Andere ärgert sich jeden Tag, dass ihm nun genau das Extra fehlt. Was natürlich auch aufs Extra ankommt... ;)
      • Ich kann auch nur vermuten, was der/die Vorbesitzer mit dem Auto gemacht haben und was mich das irgendwann kosten wird.
      Dafür hab ich einen anderen Preis.
      Beim Neuen bin ich eben Chef im Ring und entscheide innerhalb meiner Möglichkeiten, was der hat. Nun spielt es aber trotzdem eine Rolle, wie ich weiter vorgehen werde:
      • Will ich zum 'freundlichen Markenhändler vor Ort' wird der - je nachdem was er für ein Typ ist - schon gewaltig die Nase hochziehen wenn ich nicht bei ihm oder über ihn gekauft hab. Schließlich bring ich mein rohes Schnitzel auch nicht mit ins Lokal und bitte den Koch es mir zu machen. Mancher sieht das Ganze anders und sagt sich, dass er das eine Drittel jetzt trotzdem von mir bekommt. (Ich rechne immer noch nach der Drittelmethode: Ein Drittel Kaufpreis, ein Drittel Unterhalt, Wartung und Reparaturen und ein Drittel Steuer und Versicherung zahlt man über ein Autoleben, oder anders gesagt, Du kaufst jedes Auto dreimal).
        Dieser Markenhändler ist dann - hoffentlich! - auch für mich da, wenn am Abend bevor es in Urlaub geht die Kiste keinen Schlag mehr macht.

      • Kaufe ich über einen Vermittler, ist soweit mir bekannt, der mein Ansprechpartner für alle Gewährleistungs- und Garantiefälle. Und DER macht dann alles Weitere mit Ford. Falls ich da falsch liege, bitte ich um Korrektur und um Verzeihung.
      • Kaufe ich einen EU-Wagen... na ja, es können halt Kleinigkeiten anders sein und das Bordbuch ist in der Landessprache. Nicht, dass das jetzt beim Mondeo das große Problem wäre - ist ja eh Kauderwelsch.
      Zum Thema Finanzierung hat @Sammy glaub ich alles gesagt.
    • HCF schrieb:

      Kaufe ich über einen Vermittler, ist soweit mir bekannt, der mein Ansprechpartner für alle Gewährleistungs- und Garantiefälle. Und DER macht dann alles Weitere mit Ford. Falls ich da falsch liege, bitte ich um Korrektur und um Verzeihung.
      Da liegst du falsch.
      Du schließt den Vertrag nicht mit dem Vermittler sondern mit einem dritten ab.
      Ansprechpartner für Garantieleistungen ist jeder Fordhändler da der Garantieleister Ford ist.

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