Allgemeine Diesel Diskussionsrunde

  • Ich denke wir haben genug Steuern in Deutschland.....die kfz Steuer sollte dann auch für den Straßenbau eingesetzt werden und nicht um irgendwelche Löcher in den Staatskassen zu stopfen.

    Und ehrlich gesagt wenn ich das jeden Tag in Celle erlebe, wo die Umgehungsstraße nicht weiter gebaut wird weil irgend ein Umweltschützer ein Tier entdeckt hat.

    Der ganze Verkehr quält sich durch die Stadt ....wie soll man so ein Unfug den Bürgern erklären.

  • Wenn ich sowas lese, das manche Städte die Straßen verkleinern muss ich echt lachen :D Die wissen wohl garnicht wie schön dreckig solche Staus sind? Die Grünen sind solche Clowns ^^

  • Man sollte halt erstmal wirkliche Alternativen zum Individualverkehr entwickeln,bevor der Bürger mit Fahrverboten und Verkehrsraumverknappung gegängelt wird.

    Im Moment gibt es schlicht für den Großteil der Menschen keine wirkliche Alternative zum klassischen PKW.

    Öpnv ist zu unflexibel und meist zu teuer. Dazu kommt, nicht jeder arbeitet zu klassischen Bürozeiten in zentraler Citylage.

    Aktuelle E-Autos sind in der Anschaffung zu teuer und vom alltagsnutzen bieten sie auch keinen gleichwertigen Ersatz zum Klassischen PKW.

    Autos sind über die Jahre immer größer geworden. Das Gipfelt ja zur Zeit sogar in riesige Geländewagen für die Stadt (SUV genannt) und die Leute kaufen das. Aber wenn es um E-Mobilität geht, sollen sie plötzlich wieder kleine, zumeist hässliche Autos fahren. Das will die Mehrheit schlicht nicht.

  • Morgen, also wir fahren in der Firma viele Firmenwagen im Baustellenbetrieb. Würde behaupten das steht max. 1 Std still am Stück. Und die Tagesfahrleistung betrifft ca. 350km - 450km. Also bin gespannt wie sowas funktionieren soll.

  • Mit solchen Idiologischen Parteien wie die Grünen kann man auch kein Land nach vorne bringen. Wer sowas wählt ist für all die Verkehrsprobleme mit Verantwortlich.


    Beruflich habe ich ja mit Betonbauten (Brücken, Tunnel, Gebäude) zu tun, jedoch arbeite ich in den Niederlanden.

    Die Niederlande ist hingegen Deutschland ein Musterbeispiel wie schnell und mit welcher Ingenieurskunst dort Strassen-, Fuss- und Radwege gebaut werden. Was die sich einfallen lassen wie Kreisverkehre etc. gebaut werden und gleichzeitig auch die Staurate damit reduziert wird ist echt genial. Gleichfalls achten die auf den Individuellverkehr, Lärmschutz, Anwohnerverkehsberuhigung etc. Hinzu kommt, dass in den Niederlanden intelligente Ampelschaltungen genutzt werden die sogar autark auf den jeweiligen Verkehr sich einstellen können und mit anderen Ampelanlagen an anderem Kreuzungsbereichen dies kommunizieren und so den Verkehrsfluss steuern und Staus weitgehenst verhindern.


    Die Strassen werden mit einer ständigen Belastung von 70 Tonnen entsprechend geplant.


    Beispiel 1.

    Die A73 beginnend von der A2 bei Echt bis nach Venlo, Streckenlänge ca. 80km, wurden beide Fahrbahnseiten in den Bauferien (3 Wochen) im 24/7 Takt komplett neu geteert.


    Beispiel 2.

    Von Kerkrade bis Heerlen/Nuth, Streckenlänge 26 km, wurde von 2015 an begonnen eine komplett neue Schnellstrasse/ Umgehungsstraße zu bauen. Die Fertigstellung war für 2021 vorgesehen, jedoch wird diese schon 2019 fertig.


    Beispiel 3.

    Die Stadt Maastricht litt unter den enormen Autobahnverkehr der sich Jahrzehnte mitten durch die Stadt zog. Von 2011 bis 2016 wurde hierfür ein 3,6km langer Doppelstöckiger Tunnel gebaut an dem ich mit gebaut habe. Unten verläuft die Autobahn und im oberen Bereich verläuft die Schnellstrasse. Die Lebendsbedinungen haben sich dort für die Einwohner deutlich verbessert ohne das der Verkehr darunter leidet.


    Im Februar 2019 beginnt der Schnellstrassenneubau in Roermond. Problem hierbei das Outletcenter welches ein Puplikumsmagnet für viele Deutsche ist und von der A52 aus direkt erreichbar ist. Auch hier haben die Planer bereits ein sehr gut durchdachtes Konzept geplant.


    Die Deutsche Ingenieurskunst wie sie es mal gab ist meilenweit davon entfernt.

    :thumbsup: Nur wer sein eigenen Weg geht, kann nicht Überholt werden :thumbsup:


    803582_5.png

    Einmal editiert, zuletzt von Mitoma ()

  • Wenn es man eine Strassebahn gäbe... guck dir doch mal die Durchschnittsstadt in Deutschland an: öffentlicher Nahverkehr besteht aus Bussen (Diesel) und Taxen (ebenfalls Diesel). Und wenn du in das nähere Umland schaust, kaum noch Busse ... warum? Weil es sich nicht lohnt... die meisten Arbeitnehmer fahren heutzutage 20 oder mehr km zur Arbeit. Wenn du da auf dem Land lebst, musst du Auto fahren. Weil du sonst nicht zur Arbeit kommst. Was passiert? Die öffis erhöhen die Preise, da sie sonst nicht kostendeckend arbeiten können. Dadurch fahren noch weniger mit den öffis und schon wird’s unattraktiv. So sieht die Wirklichkeit im Großteil dieses unseres Landes aus. In Großstädten würde ich auch öffis nehmen, da ist die Infrastruktur entsprechend ausgebaut

    Wir reden ja von Großstädten und nicht vom Land. Dort großflächig guten und dann noch günstigen ÖPNV zu haben dürfte kaum finanzierbar sein. Nür möchten die Städte(er) eben auch nicht den Verkehr von außerhalb haben. Was mir persönlich da noch vielfach fehlt sind P&R-Plätze an den Stadträndern, diese dann entsprechend an den städtischen ÖPNV angebunden und gut ist. Dann könnten die Pendler dort umsteigen.

  • Wenn ich sowas lese, das manche Städte die Straßen verkleinern muss ich echt lachen :D Die wissen wohl garnicht wie schön dreckig solche Staus sind? Die Grünen sind solche Clowns ^^

    Die Städte in denen ich das sehe sind aber nicht grün regiert nd die haben da nicht mal die Mehrheit im Stadtrat. Die sind rot oder schwarz. Und nochmal: Wenn eben Wohnraum geschaffen wird und man möchte dass dort auch Menschen leben (und das wollen seit Jahren sehr viele weil sich die Landflucht schon längst umgekehrt hat) wird man dort für wenig Verkehr sorgen müssen. Da kannst du lachen wie du willst. Interessiert die nicht. Von "eigenen" Mitbürgern haben die mehr als von einem Pendler der die (städtische) Infratsruktur nutzt aber nicht einen einzigen Cent Steuern dort zahlt.

  • Ich denke wir haben genug Steuern in Deutschland.....die kfz Steuer sollte dann auch für den Straßenbau eingesetzt werden und nicht um irgendwelche Löcher in den Staatskassen zu stopfen.

    Und ehrlich gesagt wenn ich das jeden Tag in Celle erlebe, wo die Umgehungsstraße nicht weiter gebaut wird weil irgend ein Umweltschützer ein Tier entdeckt hat.

    Der ganze Verkehr quält sich durch die Stadt ....wie soll man so ein Unfug den Bürgern erklären.

    Naja, es ist ja eine Steuer. Also alles korrekt. Und selbst wenn ? Was macht es für einen Unterscheid ? Dann zahlst eben eine Kfz-Abgabe, weilaber das Geld dennoch gebraucht wird um meinetwegen die rentenkasse zu stützen steigt dann eben der Beitrag zur RV auf 23% (zusätzlich zu deiner ehemaligen Kfz-Steuer die nun halt Kfz-Abgabe heißt nur damit irgendwo noch ein paar Straßen mehr gebaut werden die keiner will). Es läuft doch eh alles nach dem St. Florians-Prinzip. Wie sehr würden sich den viele aufregen die jetzt im Grünen leben (weils eben grün, ruhig und günstig ist) wenn sich meinetwegen dort 3 größere Firmen ansiedeln würden, die Dorfstraße vor der Häustüre zu einer 4-spurigen Straße ausgebaut werden müsste damit die ganzen Mitarbeiter hinkommen und vor dem Vorgarten dann täglich eine Blechkolonne wäre ? Ich denke da würde eine Meßstation ganz schnell gefordert und die Bürger würden wöchentlich bei den GR-Sitzungen nach Maßnahmen fordern.

  • Wir sollten mal lieber nicht so viel in die EI Stecken....

    Wir bezahlen genug Steuern....hier sollte mal lieber richtig und Flächendeckent die LKW Maut bzw. sonst noch hier umher fährt zu Kasse gebeten werden.

    Es kann echt nicht sein das man sich nicht mal mehr auf die A2 traut, weil da der LKW Verkehr so extrem ist.

    Und ja ich wohne auf dem Land, weil es eben ruhig ist.Bringt aber nix wenn die A2 bzw. A7.wegen Baustellen so dicht ist.Das der ganze Verkehr durch das Dorf läuft.Du als Anwohner dann nicht mal mehr auf oder von dein Grundstück kommst.

    Das Müßte alles nicht sein mit einer ordentlichen Straßen und Wegeplanung .

    Ich höre immer Luftverbesserung hier und da

    Fahrverbote.

    Beispiel Celle.ich erwähnte ja schon das die Umgehungsstraße nicht weiter gebaut wird.

    Der ganze Verkehr läuft durch die Stadt.

    Es gibt keine Vernünftige Ampelleitung....die ein und Ausfall werden dann noch zu 30ziger Zonen.

    Wer denkt sich denn so etwas aus...!:/

    Es ist meine Zeit mein Kraftstoff was durch solche Planunungen vergeudet wird.

    Aber wozu gibt ja sonst S/S Automatik...

  • Die Städte in denen ich das sehe sind aber nicht grün regiert nd die haben da nicht mal die Mehrheit im Stadtrat. Die sind rot oder schwarz. Und nochmal: Wenn eben Wohnraum geschaffen wird und man möchte dass dort auch Menschen leben (und das wollen seit Jahren sehr viele weil sich die Landflucht schon längst umgekehrt hat) wird man dort für wenig Verkehr sorgen müssen. Da kannst du lachen wie du willst. Interessiert die nicht. Von "eigenen" Mitbürgern haben die mehr als von einem Pendler der die (städtische) Infratsruktur nutzt aber nicht einen einzigen Cent Steuern dort zahlt.

    Ich hab jetzt nicht geguckt welche Städte das sind oder wer wo im Stadtrat sitzt, ich lese nur mit. In meiner Stadt wollen sie jetzt einen neuen Stadtinnenring bauen, da bin ich auch schon gespannt, aber die Planung wird sich vermutlich eh noch Jahre hinziehen. Der Kommentar mit den Grünen war einfach hinten dran allgemein geschrieben, die haben nunmal das Hirn was einer Erbsen Größe entspricht.

  • Ich hab jetzt nicht geguckt welche Städte das sind oder wer wo im Stadtrat sitzt, ich lese nur mit. In meiner Stadt wollen sie jetzt einen neuen Stadtinnenring bauen, da bin ich auch schon gespannt, aber die Planung wird sich vermutlich eh noch Jahre hinziehen. Der Kommentar mit den Grünen war einfach hinten dran allgemein geschrieben, die haben nunmal das Hirn was einer Erbsen Größe entspricht.

    Umgehungsstraßen..... scheitert leider allzuoft an den Mitbürgern der dann betroffenen Kommunen. Siehe St. Florians-Prinzip. Je nach Siedlungsstruktur beudet dass dann nämlich dass zwar die Großstädte entlastet werden aber die Umlandgemeinden belastet. Leidiges Thema :-) Keiner will ne Belastete Straße vor der eigenen Haustüre aber am liebsten mim eigenen Auto bis vors Regal der Geschäfte in einer Stadt fahren. Jeder will "grüne Wellen"..... für sich. Spätestens an der ersten Kreuzung scheitert es dann weil eine grüne Welle für A nach B eben solche für C nach D, E nach F und G nach H meist ausschließt.

  • Zu den Dieselfahrverboten muss ich dem Karikaturisten Stuttmann voll und ganz zustimmen: Klick mich!

    Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, dass Gehirnversagen nicht unmittelbar zum Tode führt.

  • das manche Städte die Straßen verkleinern

    In FFM hat man durch das Verkleinern (zugunsten einer Fahrradspur) erreicht, dass der Verkehr schneller fließt. Liegt aber daran, dass die vorher aller hundert Meter von zwei auf einspurig und wieder zurück (am liebsten im Bereich von Kreuzungen)

    Die Deutsche Ingenieurskunst wie sie es mal gab ist meilenweit davon entfernt.

    Mach bitte die Ingenieure nicht dafür verantwortlich. Da gibt es andere Ursachen dafür!

    mir persönlich da noch vielfach fehlt sind P&R-Plätze an den Stadträndern

    Absolute Zustimmung. In FFM fehlen keine 500m U-Bahn (U-6 Heerstraße) zum A5-Parkplatz (Taunusblick), aus politischen Gründen (Querfinanzierung) werden die nicht gebaut.

    Oder in FFM-Kalbach wurde die direkte Abfahrt zum P&R-Parkplatz geschlossen.


    Achja, Frankfurt war bis 2016 schwarz-grün (siehe Fahrradstreifen), jetzt schwarz-rot-grün. Aber für die ÖPNV tun sie nix.


www.autodoc.de